Uraufführung Theaterstück von Lea Goldberg in der neuen Übersetzung von Gundula Schiffer
Die Schlossherrin
Ein bewegendes Kammerspiel im Europa nach der Shoah: Zwei Reisende treffen auf einem abgelegenen Schloss auf einen rätselhaften Gastgeber und ein verborgenes jüdisches Mädchen, das nichts vom Kriegsende weiß. Eine Begegnung, die Fragen nach Schuld, Wahrheit und Zukunft aufwirft.

worüber handelt das Stück?
1947 ein Land in Europa Ein Unwetter fordert die Situation, daß ein ein Schlossherr zwei Gäste aufzunehmen muß.
Was als zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich im Laufe des Abends zu einer Geschichte von Erinnerung, Verdrängung und folgenreichen Wahrheiten.
Michael, Bibliothekar und Dora, Fürsorgerin bei der Kinder und Jugendalija sind zwei Jahre nach der Shoah aus Israel angereist, um geraubte Bibliotheken nach Jerusalem zu überführen und überlebende Kinder zu finden. Sie geraten mit ihrem Gastgeber in Gespräche durch die Zeiten hindurch und es stellt sich die Frage, was die Zukunft der Menschheit sein wird. Im Verlauf des Abends werden sie dann Zeugen einer unvorstellbaren Situation.
Als Kollaborateur mit dem Widerstand hat der scheinbar aus der Zeit gefallene Aristokrat ein jüdisches Mädchen, versteckt. Lena konnte sich bei einer Razzia der Verfolgungen und Ermordungen, in den Wald retten. Durch einen Zufall begegnet sie den Gästen und muß feststellen, daß der Krieg schon über zwei Jahre zu Ende ist und ihr Retter ihr davon nichts erzählt hat.
Das Mädchen, die Schlossherrin, in ihrer Annahme allein überlebt zu haben, trifft eine Entscheidung.
