rimon productions
Granatäpfel als Symbol von rimon productions KI-modifiziertes Bild

rimon productions

wurde von Britta Shulamit Jakobi in 2014 als Produktion für Theater,
Lesungen und Hörspiel gegründet.
Das Debüt mit "Scherben" von Arthur Miller Theaterstück
und Paul Celan-Atemwende und Herzzeit Briefe. Ein Dialog durch die Zeit,
eine konzertante Lesung als Hörspiel zu den Jüdischen Kulturtagen Rhein
Ruhr 2015 bei WDR 3 als Livekonzert.

Jüdisches Leben -
Solidarität - im
Menschsein
SEID EIN MENSCH

In Erinnerung: Margot Friedländer sel. A. hat alle in ihren Herzen erreicht

Die gesellschaftliche Auseinandersetzung Jüdischer Autoren und ihrer Perspektive auf Deutschland, Europa und Israel
durch die Dekaden der Zeit hindurch hat uns in den bisherigen Stücken beschäftigt.

Der inhaltliche Fokus auf die jüdischen Themen an sich in Politik und Gesellschaft ist mit der Zielsetzung verbunden, das Denken, Berichterstatten und Handeln im Zusammenhang mit der Jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und Europa beispielsweise immer wieder neu zu reflektieren.
Eine sich immer wieder erneuernde Darstellung in Erinnerungskultur, durch Gedenken, Mahnen und Vorbildsein mit dem Blick in eine hoffnungsvolle Zukunft ist dabei die Prämisse.

Wie in der Bildung Prävention Antisemitismus allgemein und der Gegenpositierung zur sogenannten Israelkritik stellen sich Herausforderungen im Umgang mit der Gewalt, Verunglimpfung und Bedrohung Jüdischer Menschen in unserer Gesellschaft bis in Mitte hinein.
Das Aufgreifen dieser Sujets und die Lesart der jeweiligen Inszenierungen werden so in Kontexte der Historie und Politik gebracht.

Erinnerungskultur im Zeichen der Shoah, die erschreckende Entwicklung der Naziherrschaft und ihre unmittelbaren Konsequenzen der Zeit nach der Shoah, war bisher unser Anliegen, welches wir unserem Publikum dargeboten haben. Dieser thematischer Schwerpunkt wird auch in der Spielzeit 2025/26 mit neuen Stücken und dem Repertoire weiter fortgesetzt.

Mit unseren Veranstaltungen möchten wir gerne ein Forum sein, bei dem man sich austauscht über den Theaterabend im Publikumsgespräch, bei einem Workshop oder in Einzelgesprächen.

Die dramatische und theatrale Arbeit setzt sich mit den Schauspieler*innen nunmehr seit zehn Jahren kontinuierlich fort.

Wir freuen uns mittlerweile schon viele Menschen erreicht zu haben und hoffen, daß wir alle als Multiplikatoren für die Werte einer freien und demokratischen Gesellschaft etwas bewirken können.

Werdegang (PDF)
Britta Shulamit Jakobi bei einer LesungFoto: Igor Turin

schauspieler*innen und technische abteilung

Ohne sie wäre keines unserer Projekte Wirklichkeit geworden:
Unser Team trägt jede Inszenierung mit Hingabe, Mut und Ausdruckskraft.
Sie machen das, was rimon productions auszeichnet lebendig, nahbar und voller Haltung.

britta shulamit jakobiFoto: Ilja Kagan

britta shulamit jakobi

Freischaffende Schauspielerin im Theater, bei Film und Fernsehen und Hörfunk seit 1997. Sie hat 2015 „rimon productions“ gegründet. In den Produktionen hat sie Regie geführt und wirkt auch als Schauspielerin mit. Dafür: „Zwischenfall in Vichy“, „Das Kind von Noah“, „Weinhebers Koffer“. Weitere Stücke in Vorbereitung.

hanno dinger

hanno dinger

Geboren in Wuppertal, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Bern (CH). Nach vielen Jahren auf deutschsprachigen Bühnen, wo er vom Staatstheater bis zum Kneipenhinterzimmer so ziemlich alles bespielt hat, sowie der Tätigkeit als Sprecher zahlreicher Rundfunk- und Hörbuchproduktionen, macht ihm der Beruf immer noch Spaß.

roman salyutov

roman salyutov

Studierte Klavier und Dirigieren in Sankt Petersburg und Köln und wurde als Musikwissenschaftler zum Dr. phil. in Paderborn promoviert. Seine Auftritte führen ihn neben vielen Engagements in Europa auch in die USA, nach Japan, Australien, Neuseeland und Israel. Er ist Leiter des Sinfonieorchesters Bergisch Gladbach und wurde mit der Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet.

sivan yonna

sivan yonna

Sopranistin aus Haifa, erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in Gesang und Tanz an der Jerusalem Academy of Music in Israel. 2006 absolvierte sie umfassende Studien an der École Normale de Musique de Paris-Alfred Cortot, dem Conservatoire Maurice Ravel und dem Conservatoire Niedermeyer, welche sie mit Auszeichnung abschloss. Sie debütierte mit „Herr Klee und Herr Feld“ 2023 bei rimon productions.

agnes grube

agnes grube

Agnes Grube (Oboe), geboren in Cegléd (Ungarn), kann auf eine umfangreiche internationale Musikausbildung in Ungarn, Deutschland und Frankreich zurückblicken. Sie war Mitglied renommierter Klangkörper wie des Dohnányi Ernö Symphony Orchestra, des Gustav Mahler Youth Orchestra, des European Union Youth Orchestra und der Mannheimer Philharmoniker. Seit 2020 ist sie erste Oboistin des Sinfonieorchesters Bergisch Gladbach.

isai liven

isai liven

Geboren in Riga, Lettland, mit 12 Jahren erste Filmrolle, beim Theater für Kinder und Jugendliche eine 3-jährige Ausbildung, in den 80er Jahren nach Deutschland gekommen. Er arbeitete in freien Theaterensembles, in den 90er Jahren 6 Jahre als Schauspieler der Burghofbühne Dinslaken, Landestheater Wesel. Seit 2019 spielt er bei rimon productions in „Zwischenfall in Vichy“ und „Ottla – Franz Kafkas Lieblingsschwester“.

thomas krutmann

thomas krutmann

Seit 1996 langjährige freie Theater-Engagements. Mitgründer der Kölner Musik- und Theater-Clubs „GEBÄUDE 9“ und „Raketenklub“, heute sein Theaterlabel, mit dem er eine Leidenschaft umsetzt: die Symbiose von Schauspiel und Rock ’n’ Roll. Kino, TV-Filme und vor allem Krimiserien. Er spielt bei rimon productions in „Herr Klee und Herr Feld“ und „Scherben“.

marie dinger

1985 in Halle/Saale geboren. Ab 2005 BA Schauspielstudium, dann MA Studium in „scenic arts practice“ an der Hochschule der Künste in Bern. Verschiedene freie Engagements in Bern und Zürich. Ab 2012 wieder in Deutschland als freischaffende Schauspielerin auf Bühnen und im TV.

sophie brüss

Theaterpädagogin und Regisseurin seit 1999. Sie führte Regie u. a. in „Liebe in dunklen Zeiten“, „An der Arche um acht“ sowie „Im Land der tausend Farben“ und veranstaltet musikalische Lesungen zum Thema Judentum und Antisemitismus.

christine rollar

christine rollar

Geboren 1971, hat an der UdK Berlin Schauspiel studiert. Sie arbeitet als Schauspielerin, Sprecherin, Performerin, Theatermacherin und Schauspieldozentin. Mit dem KünstlerInnen-Kollektiv LUNATIKS wurde sie zum zweiten Mal beim Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

anton tsirin

1994 in Moskau in einer jüdischen Familie geboren. Als freischaffender Künstler hat er bei diversen Produktionen mitgewirkt. In der Pandemiezeit gründete er den Verein „Kibbuz e.V. – Zentrum für Kunst, Kultur und Bildung“ und setzte als Projektleiter und Künstler mehrere Projekte um.

matthias fuhrmeister

Geboren 1964 in Flensburg. Studium der Theaterwissenschaft in Erlangen und Schauspielausbildung in Hamburg. Danach feste Engagements in Neuss, Kiel, Schleswig und am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit 2011 freiberuflich am Theater, inzwischen auch als Regisseur, Musiker und fürs Fernsehen tätig.

carlos garcia piedra

1966 in Madrid geboren. Schauspielausbildung in Köln. Zahlreiche Tourneen mit Theatern wie der Schaubühne München oder der Comödie Bochum. Heute Gastengagements an staatlichen Theatern und in der freien Szene, in Film und TV sowie als Sprecher.