von Michel Bergmann und Anke Apelt
Die betagten Brüder Kleefeld leben zurückgezogen in einer Villa im Frankfurter Westend. Als ihre Haushälterin kündigt, suchen sie Ersatz – und treffen auf Samira, eine junge, kluge Frau mit Charme und Haltung. Schnell gewinnt sie ihr Vertrauen.
Doch dann: Samira ist Palästinenserin. Die Situation bringt alte Gewissheiten ins Wanken. Die Brüder – beide jüdisch, geprägt von Geschichte und Verlust – sehen sich mit ihrer Vergangenheit ebenso konfrontiert wie mit der politischen Gegenwart.
„Herr Klee und Herr Feld“ ist eine dialogreiche, kluge Komödie über Vorurteile, Generationenkonflikte und den Mut, menschlich zu bleiben – auch dort, wo Geschichte Trennung markiert.
Ein Stück mit Tiefgang und Leichtigkeit zugleich – nahbar, humorvoll, versöhnlich im besten Sinne.